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Die Erholung des Arbeitsmarktes. Das Ende der Krise? 2010-12-23

Die Erholung des Arbeitsmarktes, deren erste Anzeichen im Laufe des ersten Halbjahres zu erkennen waren, bleibt im dritten Quartal beständig. Sowohl bei den Arbeitsplätzen als auch beim Arbeitsvolumen beobachtet man eine Zunahme von über 1% gegenüber dem Vorjahr. Der Peak der Arbeitsplätze, der vor dem Anfang der Wirtschaftskrise (drittes Quartal 2008) erreicht worden war, ist gleich. Andererseits bleibt das Arbeitsvolumen unter dem von vor der Krise (- 37.000 Vollzeit-Äquivalente).
Obwohl die globalen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Beschäftigung begrenzt zu sein scheinen, zeigt der Vergleich mit dem dritten Quartal 2008 große Unterschiede innerhalb des Arbeitsmarktes. Die starke Zunahme in den Aktivitäten, die mit den Dienstscheck-Aktivitäten und der Sozialhilfe zusammenhängen, kompensiert den starken Rückgang an Arbeitsstellen in der Industrie und einen begrenzteren Verlust in den Finanz- und Logistikdiensten, aber nicht den Verlust an Arbeitsvolumen und Vollzeit-Äquivalenten. 
Die Stellen, die verschwinden, sind nämlich hauptsächlich Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse, während die Stellen, die in der Sozialhilfe und besonders in den Tätigkeiten erscheinen, die mit den Dienstschecks zusammenhängen, eher Teilzeitstellen sind.
Der Bereich der Zeitarbeit bestätigt seinen Aufschwung bei Arbeitern und Angestellten. Das Niveau von vor der Krise ist besonders in Bezug auf das Arbeitsvolumen jedoch noch nicht erreicht.

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